KI-CV-Screening für Workday: Automatisches Kandidaten-Scoring als angebundenes Modul

By Jürgen Ulbrich

Sie nutzen Workday, weil Recruiting damit sauber strukturiert bleibt: Requisitions, Bewerbungen, Stages, Reports. Und trotzdem frisst ein Teil jede Woche Zeit: workday cv screening. Irgendwer öffnet PDFs, gleicht sie mit der Job Description ab, schreibt halbe Notizen ins System – und am Ende wirkt die Shortlist eher zufällig als belastbar.

Sprad + Atlas setzt genau dort an – als angebundenes Modul eines Drittanbieters, nicht als native Workday-Funktion. Workday bleibt Ihr System of Record. Atlas läuft als Automations- und Intelligence-Layer darüber: Es zieht neue Bewerbungen aus Workday, strukturiert den Lebenslauf, bewertet die Passung anhand Ihrer echten Kriterien und schreibt Score + Begründung zurück in Workday. Wenn Sie den Ansatz „eine KI, die in Ihren People-Prozessen mitarbeitet“ besser einordnen wollen: Atlas als KI-gestützter Co-Worker für HR und Führungskräfte ist der zentrale Baustein.

Warum sich workday cv screening in der Praxis oft noch manuell anfühlt

Workday Recruiting ist stark darin, Workflows zu verwalten: Intake, Genehmigungen, Statuswechsel, Audit-Trails. Der Engpass liegt meist früher: Ein CV ist unstrukturierter Text. Zwei Recruiter lesen denselben Lebenslauf – und sehen zwei verschiedene Dinge. Das Ergebnis: unterschiedliche Bewertungen, schwer vergleichbare Notizen, und Hiring Manager steigen spät ein, weil niemand „rohe“ Kandidatenstapel weiterreichen will.

Typische manuelle Schleifen im workday cv screening sehen so aus:

  • Bewerbung in Workday öffnen, Lebenslauf überfliegen, nach Must-haves scannen.
  • Mit der tatsächlichen Job Description abgleichen (oft viel detaillierter als die Requisition-Zusammenfassung).
  • Stage ändern, eine Notiz schreiben (oder aus Zeitgründen weglassen).
  • Das Ganze 50–300 Mal wiederholen – pro Rolle, pro Welle.

Die Folge ist vorhersehbar:

  • Wenn das Volumen steigt, wird Screening zur Warteschlange, die alles blockiert.
  • Konsistenz leidet: gleiche Profile, unterschiedliche Entscheidungen.
  • Hiring Manager bekommen Shortlists spät – und vertrauen ihnen weniger.
  • Candidate Experience kippt: Absagen kommen verzögert oder klingen generisch.

Wenn Sie nach workday cv screening suchen, wollen Sie meist nicht „mehr KI“. Sie wollen eine sortierte Shortlist in Workday – mit Gründen, die Sie im Team erklären können.

Workday + Atlas: angebundenes Modul statt neues ATS

Sprad ist eine AI-first HR-Plattform (u. a. genutzt von Zalando, Dior, LVM, Bijou Brigitte sowie öffentlichen Arbeitgebern wie der Stadt Stuttgart). Atlas ist der KI-Co-Worker in dieser Plattform. Die Idee ist schlicht: Atlas verbindet sich mit den Tools, die Sie bereits nutzen – und führt wiederkehrende Routinen über Systemgrenzen hinweg aus, statt ein Parallel-Tool aufzubauen.

Das ist für Workday-Teams entscheidend. Ein „zweites Recruiting-System“ klingt im Pilot gut – scheitert aber häufig an Adoption, Compliance-Prüfungen, Doppelpflege und Schattenprozessen. Für workday cv screening ist deshalb das Ziel:

  • Workday bleibt Quelle der Wahrheit für Kandidaten, Requisitions und Stages.
  • Atlas bewertet Kandidaten und schreibt Ergebnisse zurück nach Workday.
  • Recruiter arbeiten weiter in Workday – nicht in einem zweiten Screening-Inbox.

So funktioniert die Workday–Atlas-Integration für workday cv screening (Schritt für Schritt)

Die genaue Ausprägung hängt von Ihrer Workday-Konfiguration, Ihrem Berechtigungsmodell und Ihrer Governance ab. Das Muster ist jedoch stabil: Ereignis in Workday → Atlas arbeitet → Ergebnis zurück nach Workday.

1) Eine neue Bewerbung landet in Workday

Ein Kandidat bewirbt sich über Ihre Workday-Karriereseite oder einen angebundenen Kanal. Workday legt das Kandidatenprofil an bzw. aktualisiert es und speichert den CV als Attachment und/oder in geparsten Feldern (je nach Setup).

2) Atlas wird ausgelöst: Event-basiert, geplant oder on-demand

Für workday cv screening sind drei Auslösearten typisch:

  • Event-getriggert: sobald eine Bewerbung in eine definierte Stage kommt (z. B. „New“ / „Review“).
  • Geplant: Batch-Läufe stündlich oder nachts – sinnvoll bei High-Volume-Rollen.
  • On-demand: Recruiter starten den Lauf für eine Requisition gezielt.

Warum das zählt: Manche Teams wollen sofortige Scores, andere bevorzugen Batch-Fenster, damit Reviews gebündelt ablaufen.

3) Atlas zieht die relevanten Objekte aus Workday

Atlas liest die Kandidaten-/Bewerbungsdaten, die Ziel-Requisition und den Text, gegen den gescort werden soll (Job Description, Scorecard-Kriterien oder ein „Hiring-Kriterien“-Dokument). Zusätzlich können strukturierte Workday-Felder einfließen, die Sie bereits pflegen – etwa Standort, Arbeitserlaubnis, Senioritätslevel oder Antworten auf Knockout-Fragen.

4) Atlas strukturiert den Lebenslauf in vergleichbare Signale

CVs sind ungleich: Format, Überschriften, Projektdetails, Lücken, Mischsprachen. Für gutes workday cv screening braucht es zuerst Struktur. Typische Signale, die Atlas extrahiert und normalisiert:

  • Skills/Tools als bereinigte Liste (inkl. Synonyme, Schreibvarianten).
  • Erfahrung pro Skill-Kategorie (wenn der CV dafür genug Evidenz liefert).
  • Rollenhistorie mit Zeiträumen und Senioritätsindikatoren.
  • Ausbildung, Zertifikate, sicherheitsrelevante Nachweise (wo jobrelevant).

Wichtig: Sie definieren, was zählt. Im Lager/Logistik-Umfeld sind Zertifikate und Schicht-/Führungserfahrung oft wichtiger als Tool-Stacks. Bei Data Engineering ist es häufig umgekehrt.

5) Atlas scored gegen Ihre echte Job Description (nicht gegen eine Standardvorlage)

Das ist der Kern von workday cv screening: Eine Bewertung gegen die Kriterien, mit denen Sie tatsächlich einstellen – nicht gegen generische Textbausteine. Typische Scoring-Logiken, die Teams konfigurieren:

  • Hard Requirements: Must-haves, die bei Fehlen den Score deckeln oder ein Gate auslösen.
  • Gewichtete Skills: Prioritäten Ihrer Fachseite (z. B. „Kubernetes“ zählt stärker als „Docker“).
  • Nice-to-have: Bonuspunkte für angrenzende Domänen oder Stack-Nähe.
  • Risk Flags: Hinweise wie unklare Tenure, fehlende Evidenz für behauptete Skills, nicht erklärbare Sprünge.

Das Ergebnis ist kein „Hire/Reject“. Es ist ein Ranking-Signal, damit Ihr Team zuerst Zeit dort investiert, wo die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass ein Gespräch lohnt.

6) Optional: Scoring gegen „Success Patterns“ Ihrer Top Performer

Viele Organisationen haben ein wiederkehrendes Problem: Hiring-Kriterien sind implizit. „Gute Leute“ erkennt man, aber man kann schwer sagen, warum. Wenn Sie in Ihren internen People-Prozessen bereits strukturierte Signale haben (Skills, Entwicklungsziele, Performance-Notizen, Rollenlevel), können Sie workday cv screening um eine zweite Perspektive ergänzen: Wie ähnlich ist ein Kandidat den Mitarbeitenden, die in dieser Rolle bei Ihnen erfolgreich sind?

Das funktioniert nur dann gut, wenn Sie dafür saubere, erklärbare Daten verwenden – und wenn Ihre Governance das erlaubt. Ein praktischer Einstieg ist, Success-Pattern-Signale zunächst als Zusatz zu nutzen (nicht als harte Entscheidung). Wenn Sie Skills stärker standardisieren möchten, ist ein konsistentes Skill-Vokabular oft der größte Hebel; dafür ist Skill-Management mit einem gemeinsamen Skills-Framework der naheliegende Unterbau.

Beispiele für Success Patterns, die Teams häufig wählen:

  • Skill-Kombinationen, die bei Ihren starken Performern häufig gemeinsam auftreten.
  • Evidenzarten, die Ihre besten Mitarbeitenden typischerweise zeigen (Projekte, Zertifikate, Domänenexposure).
  • Seniority-Signale, die zu Ihrem internen Leveling passen.

7) Atlas schreibt Scores und Begründungen zurück nach Workday

Damit workday cv screening wirklich „im Prozess“ stattfindet, müssen die Ergebnisse dort landen, wo Recruiter ohnehin arbeiten: in Workday. Typische Rückschreibefelder:

  • Kandidatenscore (numerisch oder banded: A/B/C).
  • Kurze Begründung (3–6 Bulletpoints: Match + Lücken/Evidenz fehlt).
  • Extrahierte Skills (optional, hilfreich für Suche und Reporting).
  • Vorschlag Next Step (optional: Review, Phone Screen, Absage-Entwurf).

Praktisch heißt das: Recruiter öffnen die Requisition in Workday und arbeiten eine sortierte Liste ab – statt einen zufälligen Eingangsstapel.

Was automatisches Kandidaten-Scoring im workday cv screening im Alltag verändert

Speed ist nur die Oberfläche. Der eigentliche Effekt: Sie verschieben Aufmerksamkeit von mechanischem Matching zu echten Entscheidungen.

Vorher: Lesen, Querprüfen, nochmal lesen

Bei hohem Volumen wird gescannt statt gelesen. Details gehen verloren. Notizen werden knapp. Entscheidungen werden schwer nachvollziehbar, weil die Logik „im Kopf“ bleibt.

Nachher: Entscheidungen, Rückfragen, Alignment

Wenn workday cv screening systematisch gescort ist, verändert sich der erste Pass:

  • Recruiter starten mit den Top-Kandidaten – mit klarer Begründung.
  • Hiring Manager sehen früher eine shortlist-fähige Auswahl.
  • Teams einigen sich schneller darauf, was „gut“ für diese Rolle bedeutet.
  • Absage- und Move-forward-Schritte folgen klareren Regeln.

Das Ziel ist nicht, Menschen aus dem Hiring zu entfernen. Das Ziel ist, Menschen von repetitivem Abgleich zu entlasten.

Workday-only vs. Workday + Atlas: workday cv screening im Vergleich

Hiring-Schritt Workday-only (typisches Setup) Workday + Atlas (angebundenes Modul)
Intake neuer Bewerbungen Bewerbungen landen in der Requisition-Queue. Bewerbungen landen in der Queue und lösen automatisch Screening aus (oder laufen im Batch).
Interpretation des CV Manuelles Lesen unter Zeitdruck, Notizen variieren stark. CV wird in vergleichbare Signale strukturiert (Skills, Erfahrung, Evidenz).
Fit-Bewertung Oft implizit, abhängig von Recruiter/Hiring Manager. Explizites Scoring gegen Ihre Kriterien mit Gewichten und Gates.
Transparenz/Audit Notizen sind ungleich; Entscheidungen später schwer erklärbar. Score + kurze rationale Begründung pro Kandidat in Workday dokumentiert.
Lernschleife Wissen bleibt in Köpfen, nicht im Prozess. Optional: Success Patterns aus internen Daten als Zusatzsignal.
Tool-Landschaft Kein neues Tool, aber hoher manueller Aufwand bleibt. Kein ATS-Replacement; Atlas dockt an und schreibt zurück nach Workday.
Kostenlogik Interne Zeitkosten steigen linear mit Bewerbungsvolumen. Einmaliges Setup, dann laufende Nutzungskosten nach Modell-/API-Verbrauch statt Seat-Lizenzen.

ROI-Rechnung, die Sie mit eigenen Zahlen in wenigen Minuten machen können

Sie brauchen keine perfekten Daten. Für workday cv screening reichen zwei Inputgrößen, um eine belastbare Größenordnung zu bekommen:

  1. Durchschnittliche Bewerbungen pro Rolle (oder pro Monat in einer Job-Familie).
  2. Minuten pro Bewerbung im First-Pass-Screening (inkl. Notiz/Stage-Update).

Beispiel 1: High-Volume-Rolle (300 Bewerbungen)

Angenommen, Ihr Team braucht im Schnitt 4 Minuten pro CV, um zu überfliegen, abzugleichen und in Workday etwas zu dokumentieren. Das sind 1.200 Minuten, also 20 Stunden pro Rolle – bevor Interviews überhaupt starten.

Mit automatisiertem workday cv screening verändert sich das Muster: Sie prüfen zuerst die Top-Gruppe, stichproben den Mittelbereich und definieren dann einen Cutoff. Wenn menschliche Review-Zeit nur noch für 60 Kandidaten à 4 Minuten anfällt, sind das 4 Stunden statt 20. Die eingesparte Zeit landet nicht „im Leeren“ – sie geht typischerweise in Hiring-Manager-Alignment, bessere Interviewvorbereitung und schnellere Kommunikation mit Kandidaten.

Beispiel 2: Spezialistenrolle, bei der Hiring-Manager-Zeit der Engpass ist

Bei Spezialistenrollen scheitert Geschwindigkeit oft daran, dass Hiring Manager zu wenig Zeit haben, Profile zu sichten. Sie verschieben Reviews, bitten um „nur perfekte Kandidaten“ oder steigen erst ein, wenn schon Wochen vergangen sind.

Wenn workday cv screening Ergebnisse direkt in Workday sichtbar sind, können Hiring Manager:

  • mit 10–15 Top-Kandidaten starten – inklusive Match-Gründen, nicht nur CV-PDFs,
  • Must-haves früh festziehen und Scoring-Regeln einmal sauber einstellen,
  • Zeit in Scorecards und Interviewfragen investieren statt in CV-Triage.

Der versteckte ROI ist häufig nicht „Recruiter spart Minuten“, sondern: Entscheidungen passieren früher, ohne dass Führungskräfte ein neues Tool lernen müssen.

Warum ein Integrations-Layer für Workday-Teams oft der risikoärmste Weg ist

Workday ist selten nur „ein Tool“. Es ist Prozessdesign, Reporting-Logik, Berechtigungskonzepte, interne Kontrollen. Ein Standalone-Screening-Tool kann kurzfristig helfen – und mittelfristig eine zweite Compliance- und Datenoberfläche eröffnen.

Ein Integrations-Layer hält den Schwerpunkt in Workday:

  • Workday bleibt System of Record für Kandidaten- und Requisition-Daten.
  • Screening-Outputs werden in Workday gespeichert (Audit/Reporting).
  • Workflows lassen sich pro Rolle, Bereich oder Region aktivieren/deaktivieren.

„Eine KI über Ihren gesamten HR-Stack“ statt Inselautomation

Recruiting lebt nie nur im ATS: Interview-Slots hängen im Kalender, Feedback kommt in Teams/Slack, Dokumente liegen in E-Mail und Drives. Atlas ist darauf ausgelegt, über diese Tools hinweg zu arbeiten. Für workday cv screening ist das ein Vorteil, weil sich das Screening-Ergebnis sauber in nachgelagerte Schritte einhängen lässt (Terminierung, Feedback-Einholen, Kommunikation), ohne dass Workday ersetzt wird.

Kommerzielles Modell: Setup-Projekt, danach nutzungsbasierte KI-Kosten

Viele HR-Tools skalieren über Seat-Lizenzen: mehr Hiring Manager = höhere Kosten. Der Integrations-Layer-Ansatz ist oft anders kalkuliert: ein Setup-Projekt (häufig im Bereich weniger Wochen, abhängig von Governance und Mapping) und danach laufende Kosten, die stärker an Modell-/API-Nutzung hängen als an Seats. Für Enterprise Recruiting kann das sinnvoll sein, weil Sie saisonale Peaks abfangen, ohne Lizenzmodelle zu „überkaufen“.

Governance in EU/DACH: DSGVO, AGG, Betriebsrat (unverbindlich)

Wenn Sie in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder EU-weit einstellen, ist die zentrale Anforderung klar: Sie brauchen Tempo – und Sie müssen Entscheidungen erklären können. Automatisierung nimmt diese Pflicht nicht weg. Sie macht sie sichtbarer.

workday cv screening sollte als Entscheidungshilfe angelegt sein

Unter der DSGVO können vollautomatisierte Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich signifikanter Wirkung besondere Anforderungen auslösen (häufig im Kontext von Art. 22 diskutiert). Den Primärtext finden Sie auf EUR-Lex (DSGVO). In der Praxis wählen viele Organisationen deshalb: KI liefert Score + Begründung, Menschen entscheiden über Stage-Wechsel.

AGG: Diskriminierungsrisiken verschwinden nicht durch Automation

In Deutschland gilt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Für workday cv screening heißt das typischerweise: keine Bewertung nach geschützten Merkmalen, Vorsicht bei Proxy-Variablen, und klare Dokumentation, welche jobrelevanten Signale genutzt wurden.

Betriebsrat: Mitbestimmung ist Projektrealität

Wenn ein Betriebsrat besteht, können neue Systeme, die Verhalten oder Leistung betreffen, Mitbestimmung auslösen (Praxis oft entlang des BetrVG). Der pragmatische Weg ist meist: früh einbinden, Zweck klar definieren, Logging erklären, und festhalten, wo menschliche Kontrolle bleibt. Das ist keine Rechtsberatung.

EU AI Act: Dokumentation, Zweckbindung, Nachvollziehbarkeit

Der EU AI Act führt risikobasierte Pflichten für bestimmte KI-Anwendungen ein – auch im Kontext Beschäftigung und Worker Management. Den aktuellen Rechtsstand finden Sie auf EUR-Lex. Für workday cv screening führt das in vielen Teams zu vier Designprinzipien:

  • Zweckbindung: Wofür ist der Score gedacht – und wofür nicht?
  • Datenminimierung: Nur Felder ziehen, die für das Scoring nötig sind.
  • Traceability: Inputs/Outputs, Regelversionen und Overrides loggen.
  • Human Oversight: Wer genehmigt Regeln, wer darf überschreiben?

Genau deshalb ist „Score + kurze Begründung in Workday“ nicht nur Komfort, sondern auch eine praktische Erklärungsschicht für Stakeholder.

Design-Entscheidungen, die workday cv screening nutzbar machen (nicht nur automatisiert)

Automatisierung, die niemand glaubt, wird ignoriert. Adoption hängt bei workday cv screening selten am Modell – sondern an wenigen konkreten Entscheidungen im Setup.

1) Nutzen Sie die Kriterien, nach denen Sie wirklich einstellen

Viele Job Ads sind Marketingtexte. Die echte Scorecard steckt in Manager-Notizen, Interviewleitfäden oder „Must-have“-Listen. Atlas-Scoring wird deutlich besser, wenn Sie diese realen Kriterien einspeisen – auch wenn sie zuerst unstrukturiert sind.

2) Halten Sie die Begründung kurz und prüfbar

Recruiter brauchen keine Essays. Der Sweet Spot ist häufig:

  • ein Score oder Band,
  • drei Stärken, die direkt zur Rolle passen,
  • ein bis drei Lücken oder fehlende Evidenzpunkte.

3) Trennen Sie Knockout (Eligibility) von Ranking (Fit)

workday cv screening vermischt in vielen Teams zwei Aufgaben: Eligibility prüfen und Fit ranken. Trennen Sie das. Knockout-Kriterien können Sie hart und konsistent fahren, Ranking bleibt trade-off-basiert.

Beispiele für konsistente Knockouts:

  • Arbeitserlaubnis im Hiring-Land (wo relevant).
  • Pflichtzertifikate für regulierte Rollen.
  • Sprachlevel für kundennahe Tätigkeiten, wenn jobrelevant.

4) Legen Sie fest, was Sie nicht scoren

Viele Teams schließen bewusst Signale aus, die schwach, sensibel oder bias-anfällig sind: Fotos, altersnahe Rückschlüsse, private Details ohne Jobbezug. Ihre Policies und Ihr lokaler Rechtsrahmen sollten das final entscheiden. Für workday cv screening ist „weniger Features, mehr Verteidigbarkeit“ oft der bessere Start.

Wenn Screening steht: Wie sich der Ansatz entlang der Recruiting-Funnel erweitern lässt

Die meisten Teams starten mit workday cv screening, weil der Schmerz sofort messbar ist. Sobald der erste Pass zuverlässig läuft, lässt sich derselbe Integrationsansatz entlang der Funnel-Schritte nutzen – ohne Workday zu ersetzen.

Typische angrenzende Workflows, die Teams nach Screening priorisieren:

  • Interview-Scheduling: Kalender koordinieren, Einladungen setzen, Status zurück nach Workday spiegeln.
  • Feedback-Chasing: strukturierte Reminders an Interviewer, bis Scorecards vollständig sind.
  • Absagekommunikation: konsistente Entwürfe, die zu Tonalität und Policy passen.
  • Pre-Screening bei Bot-Fluten: vorgeschaltete strukturierte Fragen/Interviews, bevor CV-Review überhaupt startet.

Der praktische Vorteil einer Integrationsebene: Berechtigungen, Audit-Ansatz und technische Anbindungen werden wiederverwendbar – statt für jedes „kleine Tool“ neu gebaut zu werden.

FAQ: Häufige Fragen zu workday cv screening

Ist das ein Ersatz für Workday Recruiting?

Nein. Workday bleibt ATS/System of Record. Atlas arbeitet darüber als angebundenes Modul: lesen, bewerten, zurückschreiben.

Wo sehen Recruiter die Ergebnisse?

In Workday – in abgestimmten Feldern, Notizen oder Ansichten. Das Ziel ist, den Workflow in Workday nicht zu verlassen.

Können wir gegen unser Kompetenzmodell scoren?

Ja, wenn Sie Kompetenzen/Skills pro Rolle definiert haben. Dann kann workday cv screening CV-Evidenz auf diese Signale mappen. Entscheidend ist, dass Ihr Kompetenzmodell so beschrieben ist, dass Recruiter und Hiring Manager es im Alltag nutzen – sonst wirkt das Scoring „theoretisch“.

Müssen wir interne Top-Performer-Daten nutzen?

Nein. Viele Teams starten bewusst nur mit Job-Description-Scoring. Success Patterns sind ein optionaler Schritt, sobald Governance, Datenqualität und Stakeholder-Alignment passen.

Hilft Automatisierung bei Fairness – oder schafft sie neue Risiken?

Beides ist möglich. workday cv screening kann Konsistenz erhöhen, wenn Kriterien klar sind und gleich angewendet werden. Risiken entstehen, wenn sensible Signale bewertet werden oder Proxy-Variablen unbemerkt wirken. Gute Praxis ist: Datenminimierung, erklärbare Scores, dokumentierte Regeln, Human Oversight und regelmäßige Reviews der Ergebnisse.

Was ist mit Kandidaten, die CVs mit KI „keyword-stuffen“?

Das Problem betrifft jedes Screening – auch menschliches. Ein robuster Ansatz bewertet nicht nur Keyword-Präsenz, sondern Evidenz und Kontext (Projekte, Zeiträume, Verantwortung, Resultate). Bei sehr hohem Volumen kann ein strukturierter Pre-Screen vor dem tiefen CV-Review helfen, Low-Signal-Bewerbungen zu reduzieren.

Ein nüchterner Blick: Wo workday cv screening Grenzen hat

Automatisches Scoring löst nicht jede Recruiting-Herausforderung. Drei Grenzen sollten Sie realistisch einplanen:

  • Input-Qualität: Wenn die Job Criteria unklar sind, wird auch das Scoring unklar. Erst Kriterien, dann Automatisierung.
  • Rollen mit starkem Kontext: Manche Positionen brauchen mehr als CV-Signale (Portfolio-Review, Arbeitsproben, strukturierte Interviews).
  • Governance-Aufwand: In EU/DACH kostet saubere Dokumentation Zeit – spart später aber Diskussionen und Risiko.

Wenn Sie diese Punkte upfront adressieren, wird workday cv screening in der Regel nicht nur schneller, sondern vor allem verlässlicher: weniger Zufall, mehr nachvollziehbare Entscheidungen – direkt dort, wo Ihr Recruiting-Prozess ohnehin lebt.

Wer das Thema breiter im Recruiting-Kontext einordnen will (z. B. Active Sourcing, Funnel-Design, Candidate Experience), findet praxisnahe Orientierung in Ressourcen rund um Recruiting – unabhängig davon, ob Sie Workday-only arbeiten oder workday cv screening über eine Integrationsebene ergänzen.

Jürgen Ulbrich

CEO & Co-Founder of Sprad

Jürgen Ulbrich has more than a decade of experience in developing and leading high-performing teams and companies. As an expert in employee referral programs as well as feedback and performance processes, Jürgen has helped over 100 organizations optimize their talent acquisition and development strategies.

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