Diese Vorlage hilft dir, mit strukturierten AI Enablement Survey Questions zu messen, wie sicher, unterstützt und informiert Mitarbeitende sich beim Einsatz von KI im Alltag fühlen. Du erkennst früh, wo Trainings, Tools oder Richtlinien nicht funktionieren – und kannst gezielt nachsteuern, statt nur den nächsten KI‑Workshop zu planen.
Survey questions
Geschlossene Fragen (Likert-Skala 1–5)
Skala: 1 = Stimme überhaupt nicht zu, 2 = Stimme eher nicht zu, 3 = Teils/teils, 4 = Stimme eher zu, 5 = Stimme voll zu.
(1) Awareness & Understanding
- Q1. Ich weiß, welche KI-Tools (z.B. ChatGPT, Copilot, Atlas AI) offiziell in unserem Unternehmen verfügbar sind. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q2. Mir ist klar, welche KI-Tools als „freigegeben“ und welche als „experimentell“ gelten. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q3. Ich weiß, wo ich interne Leitlinien, FAQs oder Playbooks zur Nutzung von KI finde. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q4. Ich verstehe die wichtigsten Begriffe rund um KI (z.B. Prompt, Trainingsdaten, Halluzination). [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q5. Ich verstehe grundsätzlich, was die wichtigsten KI-Tools in meiner Rolle leisten können – und was nicht. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q6. Ich kenne die Ziele unseres KI-/AI-Enablement-Programms. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q7. Ich weiß, wen ich bei allgemeinen Fragen zu KI-Strategie oder -Einsatz im Unternehmen ansprechen kann. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
(2) Skills & Confidence
- Q8. Ich habe genug Training erhalten, um die bereitgestellten KI-Tools sicher und produktiv zu nutzen. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q9. Ich fühle mich sicher, KI nicht nur zum Ausprobieren, sondern für Kernaufgaben in meiner Rolle einzusetzen. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q10. Ich kann einschätzen, wann KI-Ergebnisse „gut genug“ sind und wann ich sie genauer prüfen oder neu erstellen muss. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q11. Ich weiß, wie ich wirksame Prompts für die KI-Tools schreibe, die ich nutze. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q12. Ich fühle mich wohl dabei, mit neuen KI-Funktionen zu experimentieren, ohne Angst, „etwas kaputt zu machen“. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q13. Ich weiß, welche KI-bezogenen Fähigkeiten mir noch fehlen, um in meiner Rolle wirksamer zu sein. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q14. Ich erhalte Feedback oder Coaching dazu, wie ich KI in meiner Arbeit nutze. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden; Führungskräfte als Gebende]
(3) Tools & Workflows
- Q15. KI-Funktionen sind gut in meine täglichen Tools integriert (z.B. Office, HR-Systeme, Ticketing). [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q16. Ich kann auf KI-Tools (Accounts, Lizenzen, VPN, Geräte) ohne große technische Hürden zugreifen. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q17. KI fügt sich sinnvoll in meine bestehenden Workflows ein, statt zusätzliche Schritte zu erzeugen. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q18. Wenn KI-Vorschläge falsch oder unbrauchbar sind, kann ich sie leicht korrigieren oder übersteuern. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q19. Ich muss selten zwischen vielen Tools oder Tabs wechseln, um KI für meine Arbeit zu nutzen. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q20. Unser Team hat einige konkrete KI-Use-Cases für unsere wichtigsten Prozesse definiert. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden; Führungskräfte als Owner]
- Q21. IT unterstützt uns zeitnah bei Problemen mit KI-Tools oder Integrationen. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden; HR/IT als Owner]
(4) Governance, Safety & Trust
- Q22. Ich verstehe die Regeln, welche Daten ich in KI-Tools eingeben darf und welche nicht. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q23. Ich vertraue darauf, dass personenbezogene Daten bei der Nutzung von KI DSGVO-konform verarbeitet werden. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q24. Unsere KI-Richtlinien (z.B. Dienstvereinbarung, Acceptable Use) sind klar und in meinem Alltag anwendbar. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q25. Ich fühle mich sicher, KI-bezogene Fehler oder Vorfälle zu melden, ohne Angst vor Bestrafung (psychologische Sicherheit). [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q26. Ich weiß, wie KI-generierte Inhalte geprüft werden müssen, bevor sie an Kund:innen oder Kandidat:innen gehen. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q27. Ich glaube, dass wichtige KI-gestützte Entscheidungen regelmäßig auf Bias und Fairness geprüft werden. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden; HR/IT als Owner]
- Q28. Ich vertraue darauf, dass Protokolle und Monitoring der KI-Nutzung für Verbesserung verwendet werden, nicht für Überwachung. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
(5) Manager & HR Support
- Q29. Meine Führungskraft spricht mit uns über KI-Nutzung im Team (z.B. Risiken, Good Practices, Erwartungen). [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden; Führungskräfte als Owner]
- Q30. Meine Führungskraft ermutigt mich, KI an echten Aufgaben zu testen und Erfolge zu teilen. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden; Führungskräfte als Owner]
- Q31. HR gibt klare Orientierung zum KI-Einsatz in HR-Prozessen (Recruiting, Performance, Lernen). [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden; HR/IT als Owner]
- Q32. Ich weiß, wo ich bei Bedarf weitere KI-Trainings oder Coaching anfragen oder buchen kann. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q33. Wenn ich KI-bezogene Fragen stelle, erhalte ich von HR oder IT hilfreiche und praktische Antworten. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden; HR/IT als Owner]
- Q34. Als Führungskraft fühle ich mich gut vorbereitet, Fragen meines Teams zu KI zu beantworten. [Zielgruppe: Führungskräfte]
- Q35. Als HR/IT habe ich Ressourcen und Mandat, um das Business beim AI Enablement zu unterstützen. [Zielgruppe: HR/IT]
(6) Impact on Work
- Q36. Die Nutzung von KI-Tools spart mir Zeit bei wiederholenden Aufgaben. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q37. KI verbessert die Qualität meiner Arbeitsergebnisse (z.B. Struktur, Sprache, Analysen). [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q38. Seit ich KI nutze, fühle ich mich weniger durch Routine-Dokumentation und Admin-Aufgaben gestresst. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q39. KI hilft mir, mich stärker auf die menschlichen, wertschöpfenden Teile meines Jobs zu konzentrieren. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q40. KI-unterstützte Entscheidungen in meinem Bereich sind für mich nachvollziehbar und transparent. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q41. Ich sehe einen klaren Zusammenhang zwischen KI-Nutzung und besseren Ergebnissen für Kund:innen, Kandidat:innen oder Kolleg:innen. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
(7) Culture & Change
- Q42. In meinem Team ist es in Ordnung zuzugeben, wenn ein KI-basiertes Ergebnis falsch war. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q43. Kolleg:innen in meinem Team teilen regelmäßig Tipps, Prompts oder Beispiele für effektive KI-Nutzung. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q44. Ich nehme KI als hilfreiche Ergänzung zu unserer Arbeit wahr, nicht als Bedrohung für meinen Job. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q45. Ich fühle mich bei KI-bezogenen Änderungen informiert und einbezogen, statt von neuen Tools „überrascht“ zu werden. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q46. Ich habe den Eindruck, dass unser Unternehmen den menschlichen Impact von KI (Jobs, Workload, Wellbeing) ernst nimmt. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q47. Unsere Kultur unterstützt Experimente mit KI innerhalb klarer Leitplanken. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
(8) Overall Satisfaction & Future Needs
- Q48. Insgesamt bin ich mit den aktuell bereitgestellten KI-Tools zufrieden. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q49. Insgesamt bin ich mit den angebotenen KI-Trainings- und Lernformaten zufrieden. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q50. Insgesamt bin ich mit der Verständlichkeit unserer KI-Policies und Guidelines zufrieden. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q51. Ich sehe einen klaren Plan, wie sich meine Rolle in den nächsten 1–3 Jahren durch KI verändern wird. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q52. Ich weiß, welche KI-bezogenen Skills für meine weitere Karriere hier besonders wichtig sind. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- Q53. Ich wünsche mir mehr konkrete Beispiele für KI-Einsatz in meiner Funktion oder Profession. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
0–10-Bewertungsfragen
Skala: 0 = überhaupt nicht / sehr negativ, 10 = extrem / sehr positiv.
- R1. Wie sicher fühlst du dich insgesamt bei der Nutzung von KI-Tools für deine tägliche Arbeit? (0–10) [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- R2. Wie klar sind für dich unsere Regeln und Policies zur KI-Nutzung (inkl. Datenschutz)? (0–10) [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- R3. Wie positiv ist der bisherige Einfluss von KI-Tools auf deine persönliche Produktivität? (0–10) [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- R4. Wie wahrscheinlich ist es, dass du unser AI Enablement (Tools, Training, Policies) einer Kollegin/einem Kollegen empfiehlst? (0–10) [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
Offene Fragen
- O1. Bei welchen Aufgaben oder Projekten wünschst du dir mehr Unterstützung oder Training rund um KI? [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- O2. Was ist deine größte Sorge oder Angst beim Einsatz von KI in der Arbeit? [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- O3. Welche KI-Tools oder Funktionen funktionieren für dich heute am besten – und warum? [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- O4. Welcher Teil unserer KI-Tools, Trainings oder Richtlinien ist für dich am unklarsten oder verwirrendsten? [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- O5. Beschreibe eine Situation, in der dir KI klar geholfen hat (z.B. Zeit gespart, besseres Ergebnis, weniger Stress). [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- O6. Beschreibe eine Situation, in der KI für dich Extraarbeit, Risiko oder Frust erzeugt hat. [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- O7. Wenn du Führungskraft bist: Welche Unterstützung brauchst du, um die KI-Nutzung in deinem Team besser zu begleiten? [Zielgruppe: Führungskräfte]
- O8. Wenn du in HR oder IT arbeitest: Was erschwert es dir aktuell am meisten, Mitarbeitende bei KI-Themen zu unterstützen? [Zielgruppe: HR/IT]
- O9. Welchen KI-Use-Case sollten wir als Nächstes in deinem Bereich pilotieren – und woran würden wir Erfolg erkennen? [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- O10. Was ist eine Sache, die das Unternehmen starten sollte, damit du KI effektiver nutzen kannst? [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- O11. Was ist eine Sache, die das Unternehmen stoppen oder an seinem aktuellen KI-Ansatz ändern sollte? [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
- O12. Was sollten wir beim AI Enablement auf jeden Fall beibehalten, weil es heute schon gut funktioniert? [Zielgruppe: alle Mitarbeitenden]
Decision table für AI Enablement Survey Questions
| Frageblock / Bereich | Trigger (Score / Signal) | Empfohlene Aktion | Owner | Frist |
|---|---|---|---|---|
| Awareness & Understanding (Q1–Q7) | Durchschnitt <3,0 oder ≥30 % Antworten „1–2“ | Kurzinfosessions planen, KI-FAQ/Intranet aktualisieren, Links in MS Teams/Intranet platzieren. | HR / Internal Comms | ≤14 Tage nach Ergebnissen |
| Skills & Confidence (Q8–Q14, R1) | Durchschnitt <3,0 oder R1 <6,0 | Rollenbasierte Labs anbieten, KI-Champions benennen, Skillziele in Entwicklungspläne integrieren. | L&D / HR Business Partner | Trainingsplan ≤30 Tage |
| Tools & Workflows (Q15–Q21) | Durchschnitt <3,0 oder ≥30 % negative Kommentare (O3, O6) | Friction-Points aufnehmen, Konfiguration/SSO anpassen, „KI in deinem Workflow“-Sprechstunden etablieren. | IT / Digital Workplace | Maßnahmenplan ≤30 Tage |
| Governance, Safety & Trust (Q22–Q28, R2) | Durchschnitt <3,0 oder R2 <7,0 | Regeln in einfacher Sprache erklären, Datenschutz-Q&A anbieten, Dienstvereinbarungs-Kurzfassung überarbeiten. | Legal / Datenschutz / HR | Klärungen kommuniziert ≤21 Tage |
| Manager & HR Support (Q29–Q35) | Durchschnitt <3,0 in einem Bereich | Enablement-Sessions für Führungskräfte/HR, Prompt-Bibliotheken und FAQ-Skripte bereitstellen. | HR / People Development | Erste Sessions ≤21 Tage |
| Impact on Work (Q36–Q41, R3) | Durchschnitt <3,5 oder R3 <6,0 | Hochwertige Use-Cases je Funktion definieren, Trainings stärker an reale Prozesse koppeln. | AI Steering Group / Fachbereiche | Use-Case-Liste ≤30 Tage |
| Culture & Change (Q42–Q47, Fokus Q44) | Durchschnitt <3,0 oder viele „Jobangst“-Kommentare | Job-Sicherheit adressieren, Vision erklären, Prinzip „Safe-to-fail“ für KI-Experimente betonen. | Geschäftsführung / HR | Unternehmensupdate ≤30 Tage |
| Overall Satisfaction & Future Needs (Q48–Q53, R4) | R4 ≤6,0 oder ≥3 Blöcke <3,0 | Top 2–3 Themen priorisieren, Roadmap anpassen und geplante Änderungen klar kommunizieren. | AI Program Lead / HR | Roadmap-Update ≤45 Tage |
| Kritische offene Kommentare (O2, O6, O8) | Konkrete Risiken, rechtliche/Datenschutz-Hinweise | Anonym prüfen; bei realem Risiko DSB, Betriebsrat und betroffene Führung einbeziehen. | HR / Datenschutz / Betriebsrat | Erstprüfung ≤24 h, Maßnahmenplan ≤7 Tage |
Key takeaways
- AI Enablement Survey Questions machen Unsicherheit, Ängste und Lücken schnell sichtbar.
- Schwache Blöcke gezielt in Trainings, Tool-Setup oder Policies übersetzen.
- Führungskräften konkrete Zahlen für bessere KI-Gespräche im Team geben.
- DSGVO und Betriebsrat durch Anonymität, Datenminimierung und klare Zwecke absichern.
- Mit kurzen Pulsbefragungen prüfen, ob AI Enablement wirklich besser wird.
Definition & scope
Diese Umfrage misst, wie Mitarbeitende, Führungskräfte und HR/IT AI Enablement erleben: Bekanntheit von KI-Tools, Skills und Selbstvertrauen, Passung in Workflows, Governance & Datenschutz, Unterstützung durch Führung/HR, spürbare Effekte und Kultur. Sie eignet sich für einen unternehmensweiten Rollout oder gezielte Pilotgruppen und unterstützt Entscheidungen zu Trainings-Roadmaps, KI-Skill-Matrizen, Tool-Konfiguration, Governance-Updates und Change Management – ideal abgestimmt mit Betriebsrat und Datenschutz.
Scoring & thresholds
Die geschlossenen Fragen nutzen eine 1–5-Likert-Skala, die Ratings R1–R4 eine 0–10-Skala. Für die Auswertung hilft ein klares Raster: Scores <3,0 gelten als kritisch, 3,0–3,9 als „verbesserungsbedürftig“ und ≥4,0 als gesund. So kannst du aus den AI Enablement Survey Questions konkrete Entscheidungen ableiten, statt nur „Stimmungsbilder“ zu sammeln.
- Definiere pro Block ein Mindestniveau (z.B. Durchschnitt <3,0 = Pflichtaktion im nächsten Zyklus).
- Nutze 3,0–3,9 als Signal für Optimierung: bessere Beispiele, klarere Richtlinien, Workflow-Anpassungen.
- Markiere ≥4,0 als Stärke und bitte diese Teams, Prompts, Demos oder Kurzvideos zu teilen.
- Nutze R1–R4 als einfache KPIs pro Quartal (Confidence, Policy-Klarheit, Produktivität, Enablement-NPS).
- Dokumentiere Schwellenwerte und Reaktionslogik in eurem AI-Governance- oder KPI-Überblick.
Follow-up & responsibilities
Die beste KI-Umfrage bringt wenig, wenn niemand sich zuständig fühlt. Lege deshalb vor dem Versand fest, wer welche Signale bearbeitet: Führungskräfte auf Team-Ebene, HR/L&D für Trainings, IT für Tools, Legal/Datenschutz für Governance. Eine Talentplattform wie Sprad Growth oder vergleichbare Lösungen kann Versand, Erinnerungen und Follow-up-Aufgaben automatisiert anstoßen.
- HR bündelt Ergebnisse nach Bereich, markiert 3–5 Prioritäten und verschickt ein Kurz-Deck (≤14 Tage).
- Führungskräfte besprechen Team-Ergebnisse in 30–60 Minuten und vereinbaren 1–3 Maßnahmen (≤14 Tage).
- AI Program Lead, HR, IT und Legal prüfen Muster (z.B. Governance-Scores, Tool-Friction) und aktualisieren die AI-Roadmap (≤30 Tage).
- Sehr kritische Datenschutz-/Sicherheitsfälle werden innerhalb von ≤24 h an DSB und ggf. Betriebsrat eskaliert; ein Maßnahmenplan folgt ≤7 Tage.
- HR trackt Umsetzung (Workshops, Richtlinienupdates) und berichtet Fortschritte in quartalsweisen Steuerkreisen.
Fairness & bias checks
AI Enablement muss fair sein – technisch und kulturell. Prüfe deshalb, ob bestimmte Gruppen sich systematisch weniger unterstützt oder stärker gefährdet fühlen. Nutze die AI Enablement Survey Questions als Radar: nicht nur für Modell-Bias, sondern auch für Enablement-Bias zwischen Standorten, Job-Familien oder Arbeitsmodellen.
- Setze Mindestsamples (z.B. ≥5 Antworten pro Subgruppe), bevor du Ergebnisse zeigst – im Einklang mit Betriebsrat und DSGVO.
- Vergleiche Confidence-Scores (Q8–Q11, R1) zwischen „Tech-nahen“ und „nicht-technischen“ Teams und plane ggf. No-Jargon-Trainings.
- Wenn einzelne Standorte bei Datenschutz-Themen (Q22–Q25) deutlich schlechter liegen, kommuniziere Dienstvereinbarung und DPIA dort gezielt nach.
- Analysiere psychologische Sicherheit (Q25, Q42) nach Gruppe; bei niedrigen Werten gezielt Führungskräfte-Coaching und Dialog anstoßen.
- Wenn KI-unterstützte HR-Entscheidungen im Fokus stehen, kannst du diese Umfrage mit Feedback zu Reviews koppeln, um Fairness-Fragen früh zu sehen.
Examples / use cases
Beispiel 1 – Hohe Awareness, niedrige Sicherheit
Ein Dienstleistungsunternehmen hatte mehrere KI-Keynotes und Hands-on-Sessions durchgeführt. Die AI Enablement Survey Questions zeigten: Awareness (Q1–Q4 >4,0) hoch, aber Skills & Confidence (Q8–Q11 ≈2,7) niedrig; Impact auf Arbeit (Q36–Q39 ≈3,0) nur mittel. Viele Kommentare: „Schön, aber nicht für meine Rolle.“
HR nutzte die Ergebnisse, um die Trainings konsequent rollenbasiert aufzubauen und einfache KI-Skill-Matrizen pro Funktion zu definieren. Für jede Rolle wurden drei konkrete Workflows mit KI entworfen. Nach 3 Monaten zeigte ein kurzer Pulse: R1 (Confidence) lag im Schnitt 2 Punkte höher, viele Teams meldeten konkrete Zeitersparnisse.
Beispiel 2 – Governance-Ängste blockieren Copilot
In einer anderen Organisation war Copilot technisch ausgerollt, die Nutzung blieb aber niedrig. Die Post-Launch-Pulse-Variante der Umfrage ergab gute Scores zu Tools & Workflows (Q15–Q18 ≈4,0), aber schwache Werte bei Governance & Trust (Q22–Q25 ≈2,8). Kommentare nannten vor allem DSGVO-Sorgen und Angst vor „Big Brother“-Monitoring.
Legal, Datenschutz und HR erstellten ein einseitiges „Do/Don’t“ zur KI-Nutzung, vereinfachten die Dienstvereinbarungs-Zusammenfassung und führten kurze Datenschutz-Q&As durch. Sie erläuterten Logging, Aufbewahrungsfristen und dass Survey-Daten nie für individuelle Sanktionen genutzt werden. 8 Wochen später lagen die Trust-Scores >3,8 und die Copilot-Nutzung hatte sich nahezu verdoppelt.
Beispiel 3 – Führungskräfte fühlen sich im KI-Coaching allein
In einem DACH-Fertigungsunternehmen zeigten die Antworten der Mitarbeitenden eine hohe Neugier auf KI, aber manager-spezifische Fragen (Q34, O7) machten deutlich: Viele Führungskräfte fühlten sich unvorbereitet. Kommentare: „Mein Team stellt Fragen, die ich nicht beantworten kann“ oder „Ich habe Angst, zu viel zu versprechen“.
HR entwickelte einen „KI für Führungskräfte“-Track mit Fokus auf typischen Teamfragen, Risikoszenarien und der Integration von KI in 1:1s. Nach einem 6‑wöchigen Programm lag Q34 bei ≥4,0 und Teams berichteten von deutlich strukturierteren KI-Experimenten.
Implementation & updates
Nutze diese AI Enablement Survey Questions als wiederkehrenden Baustein eurer KI-Einführung – nicht als einmaliges Projekt. Richte den Zeitpunkt an wichtigen Meilensteinen aus: Baseline vor großen Rollouts, Puls nach 4–8 Wochen, einmal pro Jahr ein Deep Dive. In DACH solltest du den Betriebsrat früh einbeziehen, Rechtsgrundlage (Einwilligung vs. berechtigtes Interesse), Datenminimierung, Löschfristen und Rollenrechte klären.
- Pilot: Teste die Umfrage mit einer gemischten Gruppe (z.B. HR, IT, ein Business-Bereich), prüfe Verständlichkeit und Länge, justiere Items.
- Governance: Vereinbare Anonymitätsgrenzen, Aufbewahrungsfristen (z.B. Löschung Rohdaten nach 12–24 Monaten) und Zweckbindung mit DSB und Betriebsrat.
- Integration: Verknüpfe Insights mit eurer KI-Trainings-Roadmap, Skill-Gap-Analysen und bestehenden Skill-Matrizen.
- Enablement: Schulen von Führungskräften, wie sie Ergebnisse in 1:1s und Team-Meetings besprechen und in individuelle Entwicklungsziele übersetzen.
- Review: Überarbeite den Fragenkatalog jährlich – entferne dauerhaft „grüne“ Items und ergänze neue Themen (z.B. EU AI Act, neue Tools).
Sinnvolle Kennzahlen über die Zeit sind u.a.: Teilnahmequote (Ziel ≥60–70 %), Durchschnittsscores pro Block, Anteil Teams unter dem Aktionsschwellenwert (<3,0), Verläufe von R1–R4 und Abschlussquoten der vereinbarten Maßnahmen nach jedem Survey-Zyklus. Wenn ihr bereits Skill-Management-Software nutzt, lassen sich diese KPIs gut mit AI-bezogenen Skilldaten verbinden.
Conclusion
AI Enablement hängt weniger von der „neuesten KI“ ab, sondern davon, ob Menschen sich informiert, sicher und fähig fühlen, sie im Alltag zu nutzen. Die AI Enablement Survey Questions geben dir ein ehrliches Bild: Wo fehlt Awareness, wo sind Skills dünn, wo wirkt Governance abschreckend und wo hilft KI schon spürbar. Du erkennst Probleme Monate früher, als es Beschwerden oder Vorfälle tun würden.
Zweiter Effekt: Die Umfrage verbessert Gespräche. Klare Fragen bieten Führungskräften und HR einen neutralen Einstieg, um über Ängste, Produktivität und Fairness zu sprechen, statt zu raten. Das stärkt psychologische Sicherheit – besonders, wenn KI-Fehler oder Beinahe-Vorfälle auftreten. Drittens liefern die Ergebnisse harte Zahlen für Prioritäten: Welche Trainings zuerst, welche Policy-Stellen vereinfachen, welche Tool-Integration reparieren.
Praktische nächsten Schritte: Wähle einen Pilotbereich, stelle aus den Frageblöcken eine kurze Baseline-Umfrage zusammen und definiere Owner und Deadlines für Follow-ups. Lade die Umfrage in euer bestehendes Engagement- oder HR-Tool, erkläre Zweck, Anonymität und Nutzung der Ergebnisse klar – ideal abgestimmt mit dem Betriebsrat. Nach dem ersten Zyklus passt du Trainings, Tools und Governance an und planst den nächsten Pulse, um zu sehen, ob euer AI Enablement sich messbar verbessert.
Frequently asked questions
Wie oft sollten wir diese AI Enablement Survey Questions einsetzen?
Bewährt hat sich: 1x jährlich eine umfassende Baseline (alle Blöcke) plus kurze Pulsbefragungen nach wichtigen Events – z.B. 4–8 Wochen nach einem Copilot-Rollout oder einer neuen KI-Policy. Wenn KI-Einführung strategische Priorität hat, sind quartalsweise Puls-Umfragen mit 8–12 Items ein guter Rhythmus. Wichtig ist eine vorhersehbare Taktung und dass du immer kommunizierst, was sich seit der letzten Umfrage geändert hat.
Was tun, wenn einzelne Teams sehr niedrige Scores haben?
Werte unter 3,0 sind Frühwarnsignale, kein Anlass zur Schuldzuweisung. Starte mit einem strukturierten Follow-up-Gespräch: Was steckt hinter den Zahlen, welche 1–2 konkreten Schritte würden am meisten helfen? Danach sollten Training, Workflows oder Kommunikation angepasst und ein klarer Zeitplan vereinbart werden. Bleiben Scores über mehrere Zyklen niedrig, solltest du das Thema in die AI-Steuergruppe oder Geschäftsführung eskalieren und prüfen, ob Strategie und Team-Realität zueinander passen.
Wie gehen wir mit sehr kritischen oder sensiblen Kommentaren um?
Lege einen klaren Triage-Prozess fest: Ein kleines, vertrauenswürdiges HR-/Legal-Team liest offene Antworten, anonymisiert sie für breitere Auswertungen und markiert potenzielle Vorfälle (z.B. Datenlecks, massiver Stress, Mobbing). Bei realen Risiken werden DSB, Legal und – wo nötig – der Betriebsrat eingebunden. Kommuniziere anschließend in allgemeiner Form („Wir haben Sorgen zu X gehört, wir tun nun Y“), damit Mitarbeitende sehen, dass kritisches Feedback zu Verbesserungen führt, nicht zu Strafen.
Wie schaffen wir Vertrauen in die Umfrage bei Führungskräften und Mitarbeitenden?
Vor dem Start solltest du klar erklären, warum ihr die Umfrage durchführt, wie Daten geschützt werden, wer welche Auswertungen sehen darf und wie lange Daten gespeichert bleiben. Mach deutlich, dass Ergebnisse zur Verbesserung von Tools, Trainings und Policies dienen – nicht zur Leistungsüberwachung. In DACH lohnt es sich, das Konzept mit dem Betriebsrat zu teilen und ggf. in einer Dienstvereinbarung zu verankern. Schulen von Führungskräften hilft, Ergebnisse neutral zu präsentieren, Diskussion zu fördern und gemeinsam mit dem Team realistische Maßnahmen zu definieren.
Wo finden wir Orientierung, ob unsere Ergebnisse „gut“ sind?
Öffentliche Benchmarks zu KI-Adoption ändern sich schnell. Grobe Orientierung bieten Studien wie der McKinsey State of AI Report, um mit Führung über Trends zu sprechen. Für konkrete AI Enablement Survey Questions ist dein bester Benchmark aber meist intern: Vergleiche Scores, Teilnahme und Impact nach jeder Welle, schaue, welche Maßnahmen wirken, und arbeite mit einer einfachen Ampel-Logik (rot <3,0, gelb 3,0–3,9, grün ≥4,0). So entsteht Schritt für Schritt eure eigene, belastbare Vergleichsbasis.


